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Medienmitteilung

Die Preisträger Andreas Kohli und Reto Gerber

Die Preisträger Andreas Kohli und Reto Gerber (Copyright SRF / Oscar Alessio)

«ECO» und Beat Soltermann ausgezeichnet

Die Jury des Medienpreises für Finanzjournalisten hat Reto Gerber und Andreas Kohli von der Redaktion ECO den 1. Preis in der Kategorie TV/Radio für ihren Beitrag «Staatsbankrott – ein Fiasko mit Tradition» zugesprochen. Einen Ehrenpreis erhielt zudem Beat Soltermann, USA-Korrespondent von SRF, für seinen «Echo der Zeit»-Beitrag «Kampf fürs US-Bankgeheimnis».

Am Donnerstag, 10. Mai 2012, fand zum elften Mal die Verleihung des Medienpreises für Journalisten statt. Zwei Beiträge gingen an Mitarbeiter von SRF: Den 1. Preis in der Kategorie TV/Radio erhielten Reto Gerber und Andreas Kohli für den «ECO»-Beitrag «Staatsbankrott – ein Fiasko mit Tradition», den SF 1 am 19. September 2011 ausstrahlte.

In der Laudatio heisst es: «Dem Autorenteam Reto Gerber und Andreas Kohli gelingt es in überzeugender Weise, das Thema Staatsbankrotte zu thematisieren. Die Jury war übereinstimmend sehr überzeugt von diesem gut gestalteten und exzellent bebilderten Beitrag. Ein kompliziertes Thema wird einem breiten Publikum in überzeugender und kompakter Weise nahegebracht. Der im Magazin 'ECO' erschienene Beitrag verdient daher höchstes Lob. Zugleich soll mit dieser Preisverleihung der gesamten Redaktionsmannschaft von 'ECO', die jüngst ihre 200. Sendung ausstrahlen konnte, Anerkennung für ihr überzeugendes journalistisches Wirken zugesprochen werden.»

Marius Born, Redaktionsleiter ECO, sagt dazu: «Ich freue mich sehr für unsere beiden Preisträger und für unser Team. Das ist eine sehr schöne Bestätigung unserer Arbeit.»

Mit einem Ehrenpreis für das Jahr 2012 hat die Jury den SRF-Korrespondenten in den USA, Beat Soltermann, ausgezeichnet. «Echo der Zeit» brachte am 31. Januar 2012 seinen Beitrag «Kampf fürs US-Bankgeheimnis».

Die Jury begründet den Ehrenpreis so: «Soltermanns Beitrag, als Feature konzipiert, lebt von anregenden O-Tönen und überzeugt durch eine klare Linie. Die Jury war angetan von der fachjournalistischen Leistung. Der Beitrag lädt zum Zuhören ein, ja er zwingt – wie es ein Jurymitglied betonte – zum Zuhören. Das alte Dampfradio hat uns also noch etwas zu sagen, zumal dann, wenn kompetente Beiträge dargeboten werden.»

Der Medienpreis für Finanzjournalisten hat sich mittlerweile im deutschen Sprachraum so etabliert,
dass dieses Jahr bereits mehr als 50 Journalistinnen und Journalisten Artikel beziehungsweise TV- oder Radiosendungen eingereicht haben. Mit dabei waren praktisch alle wichtigen Print- und elektronischen Medien aus der Schweiz sowie renommierte Titel und Sendungen aus Deutschland.